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Arcade Fire, new Album "Everything Now"

Long-awaited album/ part one Wie sehr liebten wir einst diese Band, die uns mit der unglaublichen Hymne "Wake up" und dem ausgezeichneten Debutalbum 2004 („Funeral“) sowie dem nicht minder großartigen Nachfolger "Neon Bible" begeistert und in ihren Bann gezogen hat. Diese kanadische Musikkapelle rund um den sanften Riesen und charismatischen Frontman Win Butler. Mit der umfangeichen Besetzung (mindestens 8-köpfig, zuweilen und live sogar noch mehr) und den vielen Instrumenten, die für so einen Facettenreichtum sorgten. Das alleine wäre schon bemerkenswert, wenn dazu nicht Jeder/Jede von allen diesen hochtalentierten Musikern beeindruckenderweise auch noch jedes Instrument beherrschen würde. Schon mehrmals bewiesen bei Live Auftritten, bei denen spontan kreuz und quer durchgetauscht wurde. Auch der Gesang wechselt immer wieder zu der wundervollen Co-Sängerin Régine Chassagne , die immer wieder für spannende Abwechslun...

An Evening with Sigur Rós, Gasometer Wien, 16.10.2017

„An Evening with Sigur Rós“ … …stand auf der Eintrittskarte für das Konzert der Nordländer im Wiener Gasometer. Und obwohl dieser Satz an sich noch nichts Außergewöhnliches beinhaltet, klang alleine das schon sehr besonders und vielversprechend, vor allem im Zusammenhang mit dieser sehr speziellen Band. Und diese vorfreudige und gespannte Erwartungshaltung wurde alles andere als enttäuscht. Es sollte in der Tat ein ganz wunderbarer Abend werden. So wie dieser Band aus Island überhaupt so ein ganz eigener Zauber innewohnt und umgibt. Schwer vergleichbar sind sie und schon gar nicht in eine bestimmte Kategorie zu verpacken. Einfach nur mal ein Wort dazu: Einzigartig. Und das in vielerlei Hinsicht… Island hat nicht nur mittlerweile ein (Wikinger-)starkes Fußballteam und sehr originelle Fans, wie wir seit den begeisternden Auftritten bei der letzten Euro und aktuell erstmaliger WM Qualifikation nur allzu gut wissen, sondern schon immer auch eine sehr aktive und kreative Mu...

Cigarettes after Sex/ Debut Album

Liebes-Sehnsucht hat schon lange nicht mehr so schön geklungen Ziemlich lange mussten sich die neugierigen Hörer dieser brandaktuellen amerikanischen Band aus El Paso/Texas mit dem sehr speziellen, originellen Namen in Geduld üben. Sehr neugierig, da sich die ersten vorwiegend auf Youtube verbreiteten Stücke- allen voran die EP mit der sehr sanften und tiefgehenden Single „Affection“, bei der der Titel gleich einmal zum Programm wurde- immer größeren Interesses erfreuen durften, das nun vorliegende Debutalbum jedoch relativ lange auf sich warten ließ. Auch der vorweg veröffentlichte wunderschöne Vorbote, das sehnsüchtige und berührende „Apocalypse“ („…and I just can’t say goodbye…“), ließ bereits viele Herzen schneller schlagen. Aber „gut Ding“ braucht anscheinend wirklich Weile. Denn das Warten auf das „self-titled“ Debut hat sich in jedem Fall gelohnt. Ein Song schöner als der andere. Es ist nicht alltäglich, dass eine ganze Platte so durchgängig und komplett unter ...