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JUBILEE - 40 YEARS THE CURE - Teil 2

40 Years of deep love, affection and devotion! In den 80ern gelangen The Cure an ihren Höhepunkt. Platten wie „The Head On The Door“, „Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me“, „Disintegration“ oder auch die Singles Compilations „Japanese Whispers“ zählen zu den absoluten Highlights ihrer langen und beispiellosen Karriere. An die sie danach nur mehr mit „Bloodflowers“ auch nur annähernd herankommen. Mit ihrer Zuwendung zum melodie-seeligen, mal schwer verträumten, dann wieder fröhlich beschwingten Pop, der trotzdem stets dem Kommerz die Stirn geboten hat, erreichen sie viele begeisterte Hörer und vermehren ihre immer größer und treuer werdende Anhängerschaft. Ihre Vielseitigkeit und unzähligen Stärken heben sie von vielen anderen Bands ab und selber auf den Musik-Olymp einer ganzen Generation. year//eleven_GOLDENE 80ER Die 80er bedeuteten nicht nur für unsere Semester plus/minus eine ganz besondere Musikepoche, sondern einen ganz speziellen und sehr intensiven Aufschwung der Popular ...

JUBILEE- 40 YEARS THE CURE - Teil 1

40 Years of deep love, affection and devotion! Wir schreiben das schon ewig lange vergangene Jahr 1978- mein persönlicher Baumstamm zählt gerade mal spärliche 7 Lebensringe, als diese besondere Band von Sänger und Gitarrist Robert Smith und Keyboarder Laurence „Lol“ Tolhurst in Südengland gegründet wird. Damals konnte ich natürlich noch nicht annähernd erahnen, dass ich einige Jahre später zufällig auf deren Schaffen stoßen sollte und mich fortan diese Musik mein weiteres Leben prägen und mich dabei stets und bis heute begleiten würde. Auch wenn nach dem letzten Meisterwerk („Bloodflowers“) im Jahr 2000 kaum noch (aufregende) neue Veröffentlichungen anzuführen sind, bleibt meine leuchtende Verehrung und romantische Glorifizierung für The Cure ungebrochen. Ähnlich wie bei den guten alten Smiths/Morrissey (z.T. auch Depeche Mode oder U2) war ich von diesen Songs, Melodien und der Ausstrahlung und Wirkung sofort hellauf begeistert und Feuer und Flamme, das nie wieder erlöschen so...

SUEDE IS NEVER DEAD

Mit Suede schau ich rauf in den Himmel, beruhige mich und das Leben ist nicht einsam, sondern golden... Sie waren eine unverrückbare Größe in der goldenen Britpop Ära in den 90er-Jahren und doch stets etwas im Schatten der beiden mächtigen Blur und Oasis, dessen Duell um den Thron von den Musikmedien befeuert und zum Kampf "working class against upper class" hochstilisiert wurde. Während diese beiden berühmten Bands eine grandiose Single und auch Alben nach dem anderen auf den Markt brachten, bedeuteten Suede (und auch Pulp und einige andere formidable britische Bands) die perfekte Alternative oder (noch besser) Ergänzung dazu. Ihre selbstverständlich Indie-gitarrenlastige Musik war an Intensität nicht zu überbieten und sehr speziell. Das Charisma dieser Neuankömmlinge und Verbreitung dieser romantisch sehnsüchtigen Stimmung mit sehr durchdringenden und berührenden Songs wie „So young“, „Animal Nitrate“, „New Generation“, „Beautiful Ones“, „Saturday Night“ u...

INTERPOL- "MARAUDER"/ 08_2018

  Zurück zu alter Stärke mit neuem Album Interpol zählt zu meinen absoluten Lieblingsbands der letzten beiden Jahrzehnte und nun weiß ich auch wieder warum. (Obwohl ich’s in Wahrheit zu keiner Zeit vergessen hatte.) Back to the roots- mit dem neuen Album findet diese 1997 gegründeten New Yorker Indie Rock Band zurück in die Erfolgsspur. "Marauder", was mit Plünderer oder Räuber übersetzt wird. Anscheinend im eigenen Fundus. Denn es  ist eine starke Rückbesinnung auf ihre Erfolge am Anfang ihrer Karriere. Auf ihre ersten beiden grandiosen Platten, erst 2002 und 2004 erschienen („Turn On The Bright Lights“, „Antics“), die ihren Stern am Indie Himmel hell und strahlend aufgehen ließen. Im Gegensatz zu der Grundstimmung ihrer Musik die eher als düster und schwermütig einzuordnen ist. Darin tummeln sich jedoch eine Fülle von großartigen Songs, denen eine tiefe Sehnsucht und morbid-romantische Stimmung inne wohnt. Eine ganz spezielle Stimmung e...

FM4 FREQUENCY 2018- SOLD OUT!

  Wie sich (auch hier) die Zeiten ändern... Abermals ist ein Jahr vergangen und schon wieder steht einer dieser jährlichen Fixpunkte an der Tagesordnung. Vorweg und zur Einstimmung auf diesen Beitrag: ich propagiere ja gerne bzw. lauthals, dass Indie-Pop und Indie-Rock nicht tot sind. Und auch der eine oder andere herbe Rückschlag wird mich nicht davon abhalten bzw. meine Freude und Leidenschaft für diese Musik trüben. Jedoch wie wir wissen ist das einzig Sichere heutzutage die Veränderung und vieles hat sich mittlerweile gewandelt. Das geilste Festival in unserem schönen Lande (das sich auch international schon längst nicht mehr verstecken muss) hat ebenso davor nicht Halt gemacht. Und siehe da, der Erfolg gibt ihnen Recht. Seit Wochen ausverkauft. Also, alles richtig gemacht. Toller Erfolg. Ehrlichen Respekt, Glückwunsch und Mitfreude mit dem fleißigen und engagierten Veranstalter Team, die dieses musikalische Riesenparty aufgebaut und zu dem gemacht haben, was es heute ...

SIE, ER UND EIN SYMPATHISCHER SINGER/SONGWRITER

Ed Sheeran- ein kleiner Ausflug und ein feines Konzerterlebnis der (für ihn) etwas anderen Art... SIE hatte sich ihr Ticket schon vor Monaten gesichert, die riesige Vorfreude mit inkludiert im nicht günstigen Package. ER auf der anderen Seite hatte das durch den Hype um diese Person, sowie dem einen oder anderen Radio Dauerbrenner natürlich mitbekommen, ohne allzu großen persönlichen Bezug dazu zu hegen. Sie mag ED SHEERAN und seine Musik, liebt einige Nummern, allen voran den allseits bekannten Hit „Perfect“. Er kam dadurch erst in diesen Genuss, der durchaus einer war, ganz seine Musikrichtung war es jedoch trotzdem nicht. Steht er doch diesen Mainstream Bands und Musikern, die im Radio permanent „rauf und runter“ gespielt werden (bis man sie nicht mehr hören kann) doch meist eher skeptisch gegenüber. Sie sprach oft davon und plante schon viele Tage zuvor den Abend, den sie so sehr herbei sehnte. Er wiederum hatte die verrückte Idee, sie einfach zu überraschen und let...

JOHNNY MARR...PLAYS THE GUITAR!

The Smiths is not dead- never! In den vergangenen Wochen wurden einige, freudig erwartete und interessante Neuerscheinungen auf dem Indie-Album-Markt geworfen. Zum Beispiel die derzeit in England so extrem gehypten Arctic Monkeys, die jedoch meiner Meinung nach die hohe Erwartungshaltung mit dem neuen Stil nicht gerecht werden konnten. Nicht schlecht aber eher unspektakulär, wenn sie ihr bestes Pferd (E-Gitarre) im Stall lassen. Oder das auch nicht mehr ganz an alte Dynamik und Erfolge anschließende, aber sehr gute Album der Manic Street Preachers, auf die einfach Verlass‘ ist. Dann noch die spritzige, flotte, tanzbare und kurzweilige Platte der Vaccines. Doch um einiges besser als jene der Fratellis. Die guten alten, einst so goutierten Snow Patrol, die mich nach ohnehin schon niedrig bis kaum gehegter Hoffnung, leider um keinen Deut eines Besseren belehren konnten. Des weiteren das   wiederum sehr feine und atmosphärische siebente Studio Album der verträumten Klangkünstler v...